Wie du dein Kind auf die Hausaufgabenzeit vorbereitest – ohne Druck oder Kontrolle

Wie du dein Kind auf die Hausaufgabenzeit vorbereitest – ohne Druck oder Kontrolle

1. Einleitung – Der stille Stress vor dem Schulstart

Die Einschulung rückt näher – und damit ganz neue Fragen für dich als Mama:

Wo soll der Schreibtisch stehen?
Wie soll das mit den Hausaufgaben ablaufen?
Was, wenn das Geschwisterkind gleichzeitig Aufmerksamkeit braucht?
Wann ist überhaupt der richtige Zeitpunkt zum Lernen?

Wenn du dich dabei erwischst, dass du innerlich unruhig wirst, weil so viele Dinge noch offen sind – keine Sorge:
Das geht ganz vielen Mamas so.
Und genau deshalb lohnt es sich, jetzt schon über die Hausaufgabenzeit nachzudenken – bevor sie beginnt .

2. Hausaufgaben brauchen Raum – aber nicht nur Möbel

Natürlich ist ein Arbeitsplatz wichtig. Aber noch wichtiger ist:
Wie fühlt sich dein Kind an diesem Platz?
Wie ist eure Haltung zur Lernzeit ?
Welche Rolle willst du einnehmen Lehrerin oder Mama?

Denn klar ist: Du bist keine Lehrer-Vertretung. Du bist Lernbegleiterin.
Und genau das kannst du von Anfang an mitgestalten.

3. Die 5 wichtigsten Fragen vor der ersten Hausaufgabe

Bevor du in Möbel und Schulmaterialien investierst, frag dich:

  1. Wo kann mein Kind ruhig arbeiten – ohne sich ausgeschlossen zu fühlen?
  2. Wie gestalten wir die Lernzeit bei mehreren Kindern (z. B. mit ruhigen Parallelbeschäftigungen ) ?
  3. Welche Uhrzeit passt zu unserem Alltag – nicht zur Idealuhr?
  4. Wie lange darf die Lernzeit dauern – realistisch und entspannt?
  5. Wie begleite ich, ohne zu kontrollieren oder zu bewerten?

💡 Diese Fragen helfen dir, Stress vorzubeugen , bevor er entsteht.

4. Etabliere die „Lernzeit“ – noch bevor die Schule beginnt

Ein echter Gamechanger:
Starte mit einer spielerischen Lernzeit am Nachmittag , noch bevor die Schule beginnt 

Warum?

Weil ihr dann schon eine Routine habt.
Weil Lernen nicht als Last empfunden wird.
Weil dein Kind spürt :Ich darf hier wachsen ohne bewertet zu werden.

In dieser Zeit kann dein Kind:

  • malen, was es gerade bewegt
  • erzählen, was es über Schule denkt
  • etwas lesen, forschen, fragen
  • mit dir gemeinsam experimentieren

Lernzeit heißt: Raum für Entwicklung schaffen. Keine Aufgaben „abarbeiten“.

5. Grundbedürfnisse zuerst – dann Lernen

Viele Mamas wundern sich, warum das Kind sich „verweigert“ – dabei ist es einfach noch nicht bereit .
Bevor die Lernzeit beginnen kann, frag dich:

  • Hat mein Kind sich heute genug bewegt?
  • War es an der frischen Luft?
  • Hatte es soziale Kontakte oder Ruhezeit?
  • Hat es gegessen und getrunken?
  • Hat es heute schon etwas aus freiem Antrieb tun dürfen?

Denn: Lernen funktioniert nur, wenn das Kind innerlich bereit ist.

6. Deine Rolle: Du bist nicht die Lehrerin – du bist der sichere Hafen

Mamas rutschen schnell in die Kontrollrolle:
„Mach jetzt…“
„Das ist falsch…“
„Komm, ich zeig dir das mal.“

Doch Kinder brauchen vor allem eines:
Vertrauen 
Zuhören 
sanfte Orientierung

Wenn dein Kind mit einer Frage zu dir kommt:

  • stell Rückfragen
  • denk laut mit ihm
  • Gib keine fertigen Lösungen vor

So hilfst du deinem Kind, eigenständig zu denken und zu lernen – das ist wahre Unterstützung.

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Fazit: Du darfst die Lernzeit neu denken

Hausaufgaben müssen kein Drama sein.

Mit der richtigen Haltung, einem klaren Rahmen und kleinen Ritualen schaffst du eine Umgebung, in der das Lernen nicht lästig, sondern bereichernd wird.

Und du?
Du darfst dich verabschieden von Perfektionsdruck – und einfach an der Seite deines Kindes wachsen.

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